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Lernen Lehren.

Sich kontinuierlich neues Wissen anzueignen ist gerade in der heutigen, kurzlebigen und sich automatisierenden Welt immer wichtiger.
Zum einen verändert sich das Arbeitsumfeld rasant, aufgrund der immer kürzeren Produktionszyklen von Produktionstechnik und -software und bedarf einem kontinuierlichen Update des Kenntnisstandes, zum anderen ist ein sich ständiges aktualisieren unablässig, um auch in Zukunft nicht von Automatisierungstechniken ersetzt zu werden. Das schöne daran ist, dass Lehrende und Lernende gleichermaßen davon betroffen sind und diesen Weg gemeinsam bestreiten. Ich als technikbegeisterter Mensch verfolge und erprobe mit großem Interesse sowie großer Neugierde neue Entwicklungen und möchte diese Einstellung an meine Studierenden weitergeben.

Als Lehrender möchte ich Impulse geben und sehe mich vor allem als Mentor. Ich sehe ein Studium, in dem Bereich der Medienkreation, neben der reinen Wissens- und Kompetenzvermittlung vor allem als impulsgebende Zeit, welche die Studierende daran gewöhnt stets offen, wissbegierig sowie kombinatorisch durch die Welt zu gehen und sich auch von eventuell fachfremden Bereichen kreativen Input zu holen um ihren eigentlichen Kompetenz- und Wirkungsbereich weiterentwickeln zu können. Ich erfreue mich gleichermaßen neue Impulse von Studierenden zu erhalten und arbeite mich dankend in neue Themengebiete ein um dann erneut beratend zur Verfügung stehen zu können.

Meine Lehre zielt darauf, mündige, kreative und intrinsisch motivierte Menschen auszubilden, die auch in Zukunft den Blick nach links und rechts wenden. So habe ich die neuen Curricula an unserem Institut entscheidend geprägt und sogenannte Impulsveranstaltungen eingebaut.
Hier bekommen die Studierenden fachferne, aber verwandte Inhalte vermittelt, damit sie deutlich abgerundeter in Ihrer Ausbildung sind.
Lernen bedeutet für mich vor allem mit möglichst vielen Sinnen zu lernen, also praktisch orientiert mit Feedbackschleifen aus dem bereits erfahrenen und gelernten. In meinen Kursen setze ich alle Systeme und Softwares ein, die auch Bestandteil meiner Kurse sind. Dabei kombiniere ich digitale Darstellungsformen sehr gerne auch mit analogen Anschrieben und bin mir so der ganzen Aufmerksamkeit der Studierenden sicher. Ein kombinatorischer Ansatz von Theorie und Praxis hat sich bewährt und stellt einen großen Lernerfolg sicher. Gerade in der jetzigen Zeit habe ich intensiv mit Moodle und StudIP gearbeitet und konnte erfolgreich die theoretischen Blöcke als asynchrone Kursanteile etablieren.
In den praktischen Übungen wiederhole ich gerne theoretische Grundlagen und lasse „Fehler“ zu. Zum einen lernt man nur aus Fehlern und zum anderen bin ich der Überzeugung, dass jeder Fehler nur ein Mal gemacht wird. Also sollten triviale Fehler lieber im Studium als im Berufsleben gemacht werden. Gute Lehre bedeutet für mich, dass sie nachvollziehbar, also logisch, strukturiert sowie verständlich ist.
In der Summe sollten die Seminare und Semester aufeinander abgestimmt sein und über die Studiendauer Sinn ergeben. Ich lege großen Wert darauf mit Studierenden auf Augenhöhe zu kommunizieren und sie wissen zu lassen immer einen Ansprechpartner zu haben. Ich erwarte von meinen Studierenden, dass sie mit wachem Geist und Eigenengagement auch selbstständig Lösungen eruieren können und so in der Lage sind sich auf neue Gebiete zu begeben. Ich erachte Fehler als zwingend notwendigen Teil des Lernens, erwarte aber eine aktive Reflexion der eigenen Arbeitsprozesse, damit ein und der selbe Fehler nicht erneut gemacht wird. Die heutige komplexe Medienarbeit ist in der Regel Teamarbeit – entweder weil in größeren Projekten eine Abstimmung, Absprache mit anderen Departments erfolgen muss, oder weil im Auftrag eines Auftraggebers gearbeitet wird. Da ein Erfolg eines Medienproduktes auch immer sehr stark von der zu bespielenden Zielgruppe abhängt, ist stets eine Auseinandersetzung auf individueller Ebene mit Menschen anderen Alters, Interessen, Herkunft, usw. vonnöten um deren Sehgewohnheiten, Kenntnisstände und Bedürfnisse verstehen zu können. Diese zielgruppenabhängige Planung von Projekten sowie das Kennenlernen von Gruppendynamischen Findungsphasen gehört mitunter zu den wichtigsten Lernerfahrungen in gemeinsamen Praxisprojekten, optimalerweise bereits im ersten Semester. Insofern erwarte ich von meinen Studierenden vor allem einen respektvollen Umgang miteinander. Die Erwartungen und konstruktiven Kritiken von Studierenden, auch innerhalb Evaluationen, vollenden das gemeinsame Wirken mit und an neuen Technologien und Erzählweisen. Sie passen perfekt in meine Philosophie des sich stetig Weiterentwickelns und dauerhaften Lernens, welches ich als „Lehrdienstleister“ benötige um mich auch in der pädagogischen Arbeit verbessern und vorankommen zu können.

Berufserfahrung

11.2020-heuteDozent im Institut für Informatik und digitale Bildung
>> Seminar: Medien-Zertifikat; Medienkompetenz im Rahmen der
Digitalisierungsoffensive
>> Verantwortlich für das Green- und Bluescreen Studio
>> Weiterentwicklung von Campus TV
08.2019-heuteGeschäftsführung der MEDIAMONKEYS Richter, Binz, Richter GbR
Audiovisuelle Medien, multimediale Websites, virtuelle 3D-Medienrundgänge
>> Vollständige Projektabwicklung
01.2017-heuteW3 Professur für Videoproduktion am Landeszentrum für Musikjournalismus an der Hochschule für Musik Karlsruhe
Zuständigkeit für die Ausbildung im Bereich Videoproduktion und Crossmediales-/ Multimediales Produzieren
>> Seminare: „Film verstehen“, „Neue Technologien“, „filmische Realitäten“, „Produktion Web Multimedial“, „Motion Graphics“ und „Studioproduktion“ einhergehend mit Equipment-Einführungen
01.2013-10.2020Kameramann und Videoproduzent mit Lehranteil an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
>> Verantwortlich für das Green- / Bluescreen Studio
>> Weiterentwicklung von Campus TV
>> Eigenproduktionen der PH Karlsruhe
>> Berater für Videoproduktionen
>> Seminare im Bereich: Kamera, Licht, Videoschnitt, Animation
04.2015-12.2016Dozent in den Fächern Videoclip-Produktion, Redaktion Video, Produktion und Postproduktion an der Hochschule für Musik Karlsruhe
>> Seminare: Kamera, Licht, Schnitt, Animation, Pageflow
>> Verantwortung der SWR Classics Videoprojekte: Konzeptionierung, Produktion, Postproduktion
05.2013-07.2019Fortführung der Videoproduktionsfirma unter dem Namen maximilianrichter.com, ehemals MARIDABO Richter & Borymski GbR
>> Vollständige Projektabwicklung
Referenzauszug: Daimler AG, Siemens AG, IG-Metall-Vorstand,
Deutsche Homöopathie Union, Wolfgang Haffner
2007-2013Geschäftsführer der Videoproduktionsfirma MARIDABO Richter &
Borymski GbR
>> Vollständige Projektabwicklung
01.2012-heuteFreischaffender Kameramann, Beleuchter, Grip und Dolly Grip bei Kinospielfilmen, Fernsehfilmen und Werbefilmen
Referenzauszug: Unter Nachbarn, Die Kirche bleibt im Dorf, AMG,
SsangYong, Daimler AG, Floyd Reloaded

Akademischer Werdegang

SS08-SS10Master of Arts Elektronische Medien, Schwerpunkt: Mediengestaltung
an der Hochschule der Medien Stuttgart
SS04-WS07/08Bachelor of Arts Kommunikationsdesign, Fachbereich: Gestaltung
an der Hochschule Mannheim
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http://maximilianrichter.com/
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